Hoch die Interkiezionale Solidarität! – Wir bleiben Alle! – Demonstrationen am 02. März

+++ Gemeinsame Demonstrationen vieler bedrohter Projekte am 02.03.19 in Berlin +++ Zubringerdemos aus diversen berliner Berzirken zu gemeinsamer Abschlusskundgebung um 17 Uhr am Lausitzer Platz in Kreuzberg +++ Vorabdemos in Schöneberg, Neukölln, Kreuzberg & Friedrichshain angekündigt +++

Demo-Plakat in: Pink (jpeg / pdf) | Gold (jpeg / pdf) | Grün (jpeg / pdf)

Aufruf als PDF

Seit Jahresbeginn sind die Räume der Liebig34, der Potse und des Syndikats ohne Miet- oder Pachtverträge. Bei der Liebig34 war wegen ihrer Ankündigung damit zu rechnen, dass sie bleiben, so dass Padovicz vorsorglich Räumungsklage eingereicht hat, bei den anderen kam es eher überraschend. So sei der Bezirk Tempelhof-Schöneberg kalt erwischt worden, als die Potse ihre Räume nicht für ein schlechtes Ersatzobjekt aufgeben wollte. Was die Pears Global sich gedacht hat als das Syndikat nicht ausgezogen ist, bleibt Spekulation, da sie sich von Beginn an Gesprächen verweigert hat und jede Kommunikation abbricht sobald das Wort „Syndikat“ fällt. Vermutlich werden sie sich nicht gefreut haben. Schließlich haben sie nun auch Räumungsklage eingereicht.

Tja, des einen Leid, ist des anderen Freud! Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Räume noch erhalten sind.

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Der Druck bleibt hoch – Kundgebungen im Februar und März

Wie ihr wisst, wurde am 14. Januar Räumungsklage gegen uns eingereicht.

Falls Pears Global gedacht hatte, dies würde uns zum Aufgeben bewegen, haben sie falsch gedacht.

Jetzt erst recht: den Protest zu den Verantwortlichen tragen. Die Forderung ist kurz wie einfach: Syndikat bleibt!

Kundgebungen vor dem Firmensitz der Pears Global Real Estate Germany.

Do, 21.02. | Do, 21.03. | jeweils 16:00 Uhr | Kurfürstendamm 177 ( U Adenauerplatz)

Initiative “Neue Berliner Linie” – Keine weiteren Räumungen durch Rot-rot-grün

Wir unterstützen den Aufruf der Initiative “Neue Berliner Linie”, der sich gegen weitere Räumungen durch den Rot-rot-grünen Senat ausspricht. Die Initiative ist aus einer unserer Kiezversammlungen hervor gegangen. Verbreitet den Aufruf. Falls ihr ihn unterzeichnen wollt, findet ihr alle Kontaktdaten, sowie bisherige Unterzeichner*innen auf dem Blog.

Für eine Neue Berliner Linie – keine weitere Räumung durch Rot-rot-grün!

Kneipen wie das Syndikat, Jugendclubs wie Potse & Drugstore, Läden wie Kamil Moden, Wohnprojekte wie die Liebig 34, Besetzungen wie die Großbeerenstraße 17a und viele viele weitere sind von Kündigung oder Räumung bedroht*. Das Jahr 2019 scheint das Jahr zu werden, in dem Berlin den nächsten großen Teil seiner selbstverwalteten, unkommerziellen, alternativen oder einfach alteingesessenen Infrastruktur verliert. Überall in der Stadt sind Eigentümer nicht mehr bereit, Gewerbemietverträge zu verlängern. Sie reihen sich ein in die Schar der Eigentümer, die Mieter*innen aus ihren Wohnungen schmeißen. Wofür? Für Immobilienriesen mit Briefkästen in Luxemburg und Offshore-Konten, aufgeblähte Start-up-Kultur oder einfach Spekulation und Profit.

Die Stadt wird ausverkauft.
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Ende Legende? – Räumungsklage gegen Syndikat eingereicht

Wir ihr mit Sicherheit wisst, haben wir seit dem 01.01.2019 keinen gültigen Mietvertrag mehr. Am Tag darauf sollten wir die Schlüssel an Vertreter*innen der Hausverwaltung Deutsche Immobilien Management (DIM) abgeben. Das haben wir nicht getan, sondern sie durch eine unserer Anwält*innen wissen lassen, dass wir – wie die 33 Jahre davor – in unseren Räumen bleiben werden.

Wir haben gehofft, dass der Druck und das öffentliche Interesse der letzten Wochen und Monate unsere „Eigentümer“ Pears Global Real Estate Germany, die sich hinter der luxemburger Briefkastenfirma „Firman Properties sarl“ verstecken, dazu bewegt haben, unsere Kündigung zu überdenken. Da der berliner Ableger der Pears Gruppe sich jeglichem Gespräch verweigert hat – sowohl mit uns, als auch mit der Presse und Lokalpolitiker*innen – sind wir schlussendlich sogar nach London gefahren, um am Hauptsitz der Pears Group an verschiedenen Orten ihres Firmen- und Stiftungsgeflechts zu protestieren und mit Verantwortlichen zu sprechen.

All dies hat bislang nichts genutzt. Wie wir am vergangenen Donnerstag erfahren mussten, hat die Rechtsanwaltskanzlei Groß, im Namen der Briefkastenfirma, am 14. Januar Räumungsklage beim Landgericht Berlin eingereicht. Continue reading

On my skin – Filmvorführung im Syndikat

Donnerstag | 24.01.19 | 20:30 Uhr

“On my skin” (Sulla mia pelle, ital. mit engl. Untertiteln, 100 min) Spielfilm über Stefano Cucci, der 2009 in Italien wegen einer Nichtigkeit verhaftet und dabei durch die Polizei schwer verletzt wurde und während einer anschließenden Odysee durch Polizeistationen und Krankenhäuser verstarb.

Präsentiert von Critical Workers Berlin

Morgen: Kundgebung vor Pears Global

2019 but nothing has changed. Wir haben immer noch keinen Mietvertrag und  unsere Eigentümerin Pears Global ist immer noch auf Tauchstation. Deshalb rücken wir ihnen weiter auf die Pelle.

Kundgebung, Do, 16.01.19, 16h, Kurfürstendamm 177 (U Adenauerplatz)

Samstag, 12.01. : Demo & Antifa-Stammtisch

 

 

 

 

 

 

 

Kommenden Samstag ist einiges los. Zuerst um 11 Uhr zur Demo gegen den Ausverkauf unserer Stadt. Die startet in Lichtenberg, an der Max-Taut-Aula (S-Bhf Nöldnerplatz), wo eigentlich eine Info-Veranstaltung des Bezirks zum unsäglichen Bebauungsplan Ostkreuz stattfinden sollte, die aber “aus Sicherheitsbedenken” abgesagt wurde. Merke: Öffentliche Kritik gefährdet öffentliche Sicherheit. Trotzdem wird demonstriert, neben der Ablehnung des Bebauungsplans zugunsten bekannter Ekel-Spekulanten a la Padovicz & unnötiger Prestigeobjekte wie CoralWorld, geht es auch um den Erhalt der vielen akut bedrohten Projekte, wie eben auch uns.

Im Anschluss könnt ihr euch kurz aufwärmen & dann geht’s weiter in die Schreina47, zum Antifa-Stammtisch der Black Pond Antifa. Der hat das Motto: “Antifa(hr)tauglich – die bedrohten Projekte über Wasser halten”. Neben uns, werden Menschen von Potse, Drugstore, Liebig34 und der Meuterei da sein & über aktuellen Stand und die nächsten Pläne für die kommenden Wochen berichten.

Und natürlich nicht vergessen: am Tag darauf – Sonntag, den 13.01. – findet um 16 Uhr unsere Kiezversammlung im Syndikat statt.

Kiezversammlung am 13. Januar

 

 

 

 

 

 

 

PDF zum selbstausdrucken. (2 Seiten, A5)

Das Syndikat ist tot – lang lebe das Syndikat!

Seit dem 01.01.2019 hat das Syndikat keinen gültigen Mietvertrag mehr. Trotz der großen Öffentlichkeit, vielen unterschiedlichen Aktionen und einer Vielzahl an Presseartikeln beharren unsere Eigentümer, die Pears Gruppe, bislang auf der Kündigung und verweigern jegliche Kommunikation, sowohl mit uns, als auch mit Journalist*innen, oder Politiker*innen.

Ende Dezember hat sogar eine Delegation von uns die Pears Group an ihrem Stammsitz in London besucht und – unterstützt von lokalen stadtpolitischen und anarchistischen Gruppen – dort für einigen Wirbel gesorgt.

Wir wollen euch auf der Kiezversammlung von der Reise berichten und auf den neusten Stand bringen. Was bedeutet es, dass wir keinen gültigen Mietvertrag mehr haben? Was steht in nächster Zeit an? Und wie könnt ihr uns jetzt konkret unterstützen?

Kommt zahlreich & bringt gerne eigene Ideen mit.

Sonntag, 13. Januar, ab 16 Uhr im Syndikat