21.3. Kundgebung vor Pears Global

Da unsere Eigentümerfima, die Pears Global Real Estate, immer noch nicht mit kommunizieren möchte und wir immer noch keinen neuen Mietbvertrag haben, protestieren morgen vor deren Büro am Kurfürstendamm 177 um 16Uhr.

Kommt zahlreich und zeigt, dass wir deren (Nicht)Verhalten nicht weiter auf uns sitzen lassen!

Liebig34, R94, G17, Potse/Drugstore und Syndikat bleibt!

Kamil Mode bleibt! Kundgebung und solidarische Gerichts-Begleitung

Am morgigen Dienstag findet der Räumungsprozess gegen die Familie Qadri, die Betreiber*innen des Textillladens “Kamil Mode” am Kottbusser Damm 9 statt. Wenn es nach dem Willen des Eigentümers Thorsten Cussler geht, soll Kamil Mode nach 16 Jahren “etwas Schönerem” weichen. Damit sind wir natürlich nicht einverstanden.

Kommt zur Kundgebung vor dem Gericht und anschließend zur solidarischen Gerichts-Begleitung:

Dienstag, 12.03.2019 | Kundgebung 9 Uhr, Prozessbeginn 10 Uhr
| Landgericht, 3.Etage, Raum 3601 (Littenstr. 12-17, 10179 Berlin)

Unser Soli-Statement für Kamil Mode:

Kamil Mode muss bleiben!

Wir sind empört über den Versuch, alteingesessene und tief in der Nachbarschaft und im Kiez verwurzelte Gewerbetreibende nur aus Gründen subjektiver Ästhetik und Profitgier zu verdrängen.

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[PM] Heute interkiezionale Sterndemo bedrohter Projekte

+++ Sterndemo diverser, von Kündigung und Räumung bedrohter Kneipen, Jugendzentren, Hausprojekte, Gemeinschaftsgärten und Kleingewerbe +++ Zubringer-Demonstrationen und Kiezspaziergänge aus Neukölln, Schöneberg, Friedrichshain und Kreuzberg +++ Gemeinsame Abschlusskundgebung um 17 Uhr auf dem Lausitzer Platz +++

Heute werden mehrere Demonstrationen und Kiezspaziergänge unter dem Motto „Wir bleiben Alle! – Hoch die Interkiezionale Solidarität!“ durch Berlin ziehen und sich am Lausitzer Platz in Kreuzberg zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung vereinigen.

Zu der Aktion rufen eine Vielzahl an bedrohten Projekten, Kneipen und sozialen Räumen, wie die Jugendzentren Potse und Drugstore, das queerfeministische Hausprojekt Liebig34, die Kollektivkneipen Syndikat und Meuterei, aber auch stadtpolitische Gruppen wie das Bündnis Zwangsräumung Verhindern, Bizim Kiez, oder #besetzen auf. Continue reading

Anfrage an die BVV zu den Gebaren der Pears Global in Neukölln

Am Mittwoch, den 27.2.2019, stellt ein solidarischer Nachbar eine Anfrage an die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Neukölln. Es soll aufgeklärt, welche Verstöße die Pears Global Real Estate und ihre Briefkastenfirmen in Neukölln begangen hat.

Wir treffen uns um 16:30 am Rathaus Neukölln, um die Anfrage solidarische zu begleiten. Kommt zahlreich!

Frage 1:

Laut Presseberichten ist die Eigentümerfirma der räumungsbedrohten Kiez- und Nachbarschaftskneipe Syndikat in der Weisestraße die Firman Properties S.A.R.L., welche zu einem Geflecht aus Immobilienfirmen der Pears Global Real Estate Group gehört, siehe http://www.taz.de/!5548679/. Wegen welcher und wie vieler Verstöße gegen das Zweckentfremdungsverbot, das Umwandlungsverbot, das Baugesetzbuch, Bestimmungen aus erteilten Baugenehmigungen und anderer Verstöße im Zusammenhang mit Neubau, Umwandlung, Vermietung Modernisierung, Zwangsvollstreckung ist die Eigentümerfirma der Kiezkneipe Syndikat, FIRMAN PROPERTIES S.A.R.L, dem Bezirksamt von Neukölln bekannt? Continue reading

Unseren nächsten Kundgebungen

Trotz der Tatsache, dass wir nun keinen Mietvertrag haben, hören wir nicht auf zu kämpfen. Wir haben schon mal vorsorglich monatliche Kundgebung bis Juni vor der Berliner Niederlassung der Pears Global angemeldet. Wenn ihr Lust habt uns zu unterstützen und Pears Global zu nerven (wir wissen, dass sie es anpisst, wenn wir vor deren Niederlassung stehen und laut sind!), dann kommt zu unseren Kundgebungen jeweils am Ku-Damm 177 um 16Uhr am

21.3.2019
18.4.2019
23.5.2019
13.6.2019

Wir bleiben Alle! – Demo am 02.03.: Neuköllner Aufruf

+++ Mehr Infos zur Sterndemo. +++

Wir bleiben alle!

Am 2. März wird es in mehreren Stadtteilen Berlins eine Demo für den Erhalt vieler selbstverwalteter Projekte geben. Akut bedroht sind Liebig34, Potse/Drugstore, G17a, Meuterei und Syndikat, welche teilweise seit Jahrzehnten ein bedeutender Teil der Berliner Kultur sind. Dagegen wehren wir uns!

Auch in Neukölln gibt es viele Gründe auf die Straße zu gehen. Alle Mieter*innen spüren es schon lange: Mit Mietsteigerungen bis über 100%  in den letzten 10 Jahren ist Neukölln leider ein besonders attraktiver Investitions- und Spekulationsort für Eigentümer*innen aus aller Welt geworden. Immer mehr anonyme Briefkastenfirmen haben sich unsere Häuser unter den Nagel gerissen. Mit der Bedrohung des Syndikats soll ein weiterer alteingesessener Teil unseres Alltags verschwinden – uns allen ist der Kampf um den Kiezladen Friedel54 und die brutale Räumung in wachsamer Erinnerung. Wir nehmen das nicht hin, vernetzen uns und wehren uns gegen die Verdrängung. Jede Räumung ist eine zuviel!

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Update: Wir bleiben Alle! – Demos am 02. März

Am 02. März finden mehrere Demonstrationen unter dem Motto: Hoch die Interkiezionale Solidarität! – Wir bleiben Alle! statt. (Aufruf und Infos) Aus mehreren Bezirken werden Demos / Kiezspaziergänge die Verdrängung verschiedener Projekte, Menschen und Gewerben thematisieren und sich im Anschluss um 17h am Lausitzer Platz zu einer gemeinsamen Endkundgebung vereinigen.

Mobi-Material findet ihr aktuell im Syndikat, in der Schwarzen Risse im Mehringhof (Gneisenaustr. 2a), sowie im Infoladen Daneben in der Liebig34.

Der Finger aus Neukölln startet um 15 Uhr am Herrfurthplatz (Herrfurthstraße / Weisestraße). Wir würden uns freuen, wenn ihr uns beim Mobilisieren helft, sei es über Soziale Medien, oder Oldschool via Flyer und Plakaten.

Hoch die Interkiezionale Solidarität! – Wir bleiben Alle! – Demonstrationen am 02. März

+++ Gemeinsame Demonstrationen vieler bedrohter Projekte am 02.03.19 in Berlin +++ Zubringerdemos aus diversen berliner Berzirken zu gemeinsamer Abschlusskundgebung um 17 Uhr am Lausitzer Platz in Kreuzberg +++ Vorabdemos in Schöneberg, Neukölln, Kreuzberg & Friedrichshain angekündigt +++

Demo-Plakat in: Pink (jpeg / pdf) | Gold (jpeg / pdf) | Grün (jpeg / pdf)

Aufruf als PDF

Seit Jahresbeginn sind die Räume der Liebig34, der Potse und des Syndikats ohne Miet- oder Pachtverträge. Bei der Liebig34 war wegen ihrer Ankündigung damit zu rechnen, dass sie bleiben, so dass Padovicz vorsorglich Räumungsklage eingereicht hat, bei den anderen kam es eher überraschend. So sei der Bezirk Tempelhof-Schöneberg kalt erwischt worden, als die Potse ihre Räume nicht für ein schlechtes Ersatzobjekt aufgeben wollte. Was die Pears Global sich gedacht hat als das Syndikat nicht ausgezogen ist, bleibt Spekulation, da sie sich von Beginn an Gesprächen verweigert hat und jede Kommunikation abbricht sobald das Wort „Syndikat“ fällt. Vermutlich werden sie sich nicht gefreut haben. Schließlich haben sie nun auch Räumungsklage eingereicht.

Tja, des einen Leid, ist des anderen Freud! Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Räume noch erhalten sind.

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Der Druck bleibt hoch – Kundgebungen im Februar und März

Wie ihr wisst, wurde am 14. Januar Räumungsklage gegen uns eingereicht.

Falls Pears Global gedacht hatte, dies würde uns zum Aufgeben bewegen, haben sie falsch gedacht.

Jetzt erst recht: den Protest zu den Verantwortlichen tragen. Die Forderung ist kurz wie einfach: Syndikat bleibt!

Kundgebungen vor dem Firmensitz der Pears Global Real Estate Germany.

Do, 21.02. | Do, 21.03. | jeweils 16:00 Uhr | Kurfürstendamm 177 ( U Adenauerplatz)